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ALLES KLAR, LOS GEHT’S!
Ich erzähl’ dir eine geschichte

Elafa und das grüne Wüstenmeer

Nichts ist so wertvoll wie die eigene Familie. Doch was passiert, wenn man plötzlich ganz alleine, ohne sie ist? Wir erzählen dir heute von Elafa, einem kleinen afrikanischen Elefantenmädchen, das so mutig und abenteuerlustig ist wie alle Elefanten Afrikas zusammen.

Hörspaß voraus!
Lass dir unsere Geschichte vorlesen.

Wie ein gelbgoldener Ball steht die Sonne hoch am Himmelszelt. Die Luft ist klar. In einer langen Reihe bewegt sich eine große, graue Herde Elefanten langsam durch das Wüstenland. Elafa und ihre Elefantenherde sind nach einem langen Marsch endlich an einem großen Wasserloch angekommen. „Platz da, jetzt komme ich!“, ruft Elafa und rennt so schnell sie kann zum kühlen Wasserloch. Platsch! Mit einem großen Sprung hüpft sie mittenrein. 

Sie spritzt ihren Rücken mit ihrem kleinen Rüssel nass. "Aaaahhhh. So erfrischend!" Sie schwimmt, tobt, macht alle nass. Die Elefanten schnauben, wackeln mit den Ohren und spritzen zurück. „Mama!“, ruft Elafa „Darf ich ein wenig spielen gehen, ich mag nicht mehr Baden.“ „Aber natürlich, geh’ nur. Aber nicht zu weit weg, halte uns immer im Auge. Wir ziehen bald weiter“, bittet Mama Elefant die kleine Elafa. „Aber klaaaaar!“, trötet Elafa und hopst davon. Der Sand ist ganz warm unter ihren Elefantenfüßen. Sie bleibt stehen und lässt sich von der Sonne ihre dicke, graue Haut trocken. 

Elafa ist das mutigste Elefantenmädchen der ganzen Savanne!

Schon Gewusst?

Ein erwachsener Elefant kann bis zu 250 kg Futter am Tag vertilgen. Auf seiner Speisekarte steht ganz viel Grünzeug wie Blätter, Gras, Wurzeln oder Zweige. Und um etwas zu trinken zu finden, marschieren Elefanten manchmal tagelang durch die Wüste.

Elafa trifft auf die kleine Röhrenspinne Rauna.

Doch plötzlich spürt sie ein krabbeliges Kribbeln an ihrem Ohr. Kräftig schüttelt sie ihren Kopf hin und her. Da landet etwas Kleines vor ihr im Sand. „Nanu – wer bist denn du?“, fragt Elafa. Große Augen schauen sie an, während ein feuerroter Panzer in der Savannensonne schimmert. „Hallo“, piepst es. „Mein Name ist Rauna, ich bin eine kleine Röhrenspinne und lebe drüben im Steppengras. Deine Haut war so schön warm – da dachte ich, ich nehme einfach Platz.“ Sie kichert fröhlich. „Komm, ich zeig dir mein Spinnennetz, das ich heute Morgen gesponnen habe. Es ist wunderschön!“

„Ich will es auch bewundern!“, krächzt es auf einmal über ihren Köpfen. Ein großer, orangefarbener Tukan-Schnabel klappert munter. „Hallo Elafa, wir haben uns so lange nicht gesehen!“ Elafa macht einen Freudensprung „Fly, mein lieber Freund, wie schön!“ Die beiden umarmen sich. „Dann lasst uns losgehen!“, ruft Rauna und die drei trotten fröhlich zusammen in Richtung Steppengras.

Nach vielen, vielen Schritten sind sie endlich mittendrin in dem grünen Wüstenmeer aus hohen Halmen. „Schaut, dort drüben ist es!“ WOW! Rauna hat Recht. Das Spinnennetz funkelt wirklich wie tausend Diamanten im hellen Sonnenlicht. „Das hast du ganz allein gemacht?“, fragt Fly skeptisch. Stolz nickt Rauna mit dem Kopf. Die drei Freunde bestaunen das Spinnennetz, liegen im weichen Steppengras und beobachten gemeinsam klitzekleine Wolken am Himmel. Wie wunderbar eine Runde Faulenzen ist. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Doch da raschelt es auf einmal hinter ihnen im Gras. „Roooooaaaaar!“, mit einem Satz springt ein großer Löwe auf sie zu. Elafa erschreckt und versteckt sich hinter Fly. „Leo, wo kommst du denn her?“, fragt Fly. Der mächtige Löwe schüttelt seine prächtige Mähne und grinst breit. „Hallo Fly! Ich war gerade auf meiner Wanderung, da kam eine ganz aufgebrachte Elefanten-Mami auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht ein kleines Elefantenmädchen gesehen hätte. Ich bin euren Spuren gefolgt, weil sie mich um Hilfe gebeten hat. Ich glaube, sie sucht nach dir?“ Leo deutete mit seiner Tatze auf Elafa. Sie macht große Augen. Oh nein, die Herde! Elafa ist viel zu lange viel zu weit weg gewesen. „Was mache ich denn jetzt?“, fast kullert Elafa eine dicke Träne über die Wange.

Doch dann hat sie einen Einfall. „Giiiiilaaaaa-yeeeeh, Giiiiiiraaaaaa-seeeeey“, ruft sie lauthals. Das war ihr Geheimruf, den sie von Gideon, der größten Giraffe des Wüstenlandes, gelernt hatte. Wann immer sie wirklich in Schwierigkeiten steckte, konnte sie ihn rufen. Alle schauen sie erstaunt an. Doch nach ein paar Minuten ragt auf einmal ein langer, langer, langer Hals über dem Steppengras empor. „Elafa – du hast mich gerufen. Was ist passiert?“ Elafas Ohren hängen tief und traurig herunter. „Ich habe meiner Mama versprochen, dass ich nicht so weit weg gehe zum Spielen – doch jetzt sind wir mitten im grünen Steppengras-Meer und ich weiß nicht, wie ich meine Herde wiederfinden soll. Kannst du sie vielleicht sehen?“ Gideon lässt seinen Blick über die Weiten der Wüste wandern. „Mhhh, ja... warte. Dort! Dort ist die Herde. Sie zieht weiter Richtung Fluss. Du musst auch in Richtung Norden, einen anderen Weg gibt es leider nicht.“ Oh nein, das bedeutete, dass Elafa das ganze grüne Wüstenmeer aus Halmen durchqueren muss und nicht einfach ihren alten Pfad zurücklaufen kann. „Ich muss mich beeilen, die Sonne geht bald unter.“ Sie war ratlos.

Figuren Ansehen
Figuren im Video:
Afrikanisches ElefantenkalbAfrikanischer ElefantRöhrenspinneGiraffePanda BärZebraTukan

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„Ich habe eine Idee!“ Fly macht drei große Flügelschläge und fliegt davon. Kaum verschwunden, bebt plötzlich die Erde. Erst ganz leicht und dann immer heftiger. „Ein ERDBEBEN!“, schreit Rauna und springt in ihr Netz. „Ich sehe Fly. Und eine ziemlich große Staubwolke“, erklärt Gideon die Giraffe. „Hört genau hin – das sind doch.... Hufe. Oder?“ Kaum hatte Elafa ihren Gedanken ausgesprochen, da galoppieren drei Zebras auf sie zu, Fly schwebend über ihnen. Nein – es sind zwei Zebras. Und: Ein komischer Bär!? Der auch ein Fell aus Schwarz und Weiß hat. „Seid gegrüßt. Wir sind Zet und Zeb. Und das ist unser Cousin Pao Panda. Er ist gerade zu Besuch aus Asien. Aber das ist euer Mann!“ Die beiden Zebras und der Panda winken freundlich. Elafa ist verwirrt. „Fly, was hast du vor?“ „Das wirst du gleich sehen!“ Im Eiltempo nagt und knuspert Pao Panda am Steppengras, bindet Halme zusammen, übereinander, drunter und drüber. Die Freunde schauen dem Spektakel gespannt zu. „Taaaadaaaaa, deine Steppengras-Kutsche!“ Zet und Zeb schnallen sich vor die Matte, die Pao mit flinken Tatzen geflochten hat. „Komm schnell, kleine Elafa. Damit bringen wir dich im Eiltempo durch das grüne Wüstenmeer. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Spring auf!“, rufen die beiden Zebras. Elafa ist beeindruckt. Und entzückt. Eine eigene Steppengras-Kutsche für sie ganz allein. „Bis bald, Rauna, Leo und Gideon. Aber ich muss mich wirklich beeilen!“

Sie springt auf und kaum hat sie den anderen gewunken, da rast die Kutsche auch schon los. Über ihr fliegt Fly. Er leitet die Zebras an. „Links, rechts. Ja, weiter geradeaus. So kommen wir direkt zum Fluss!“ Die Steppenhalme fliegen nur so an Elafa vorbei und es wackelt mächtig unter ihrem Elefantenpopo. „Alles klar, jetzt heißt es festhaaaaaaaaalten!“ Und noch bevor Elafa darüber nachdenken kann, was passiert, nehmen die Zebras an einem kleinen Hang Anlauf. Zet, Zeb, Fly und die Steppengras-Kutsche fliegen im hohen Bogen direkt über den Fluss. Ruuuums. Landung. Elafa purzelt von ihrer Matte. Sie rollt und rollt und rollt...und landet direkt vor den großen Füßen ihrer Mutter. „ELAFA!“, ruft sie voller Glück. „Hallo Mama, ich bin ein bisschen spät, tut mir leid.“ Sie zwinkert Fly und den Zebras zu, während die Sonne sich langsam dunkelrot färbt. „Komm, erzähl mir in Ruhe, was du erlebt hast. Ich bin so froh, dass du wieder da bist.“ Die Elefanten Mama legt ihr Ohr um Elafa und gemeinsam trotten sie in den Sonnenuntergang. Ach, nirgends ist es so schön, wie bei der eigenen Familie!

Unsere Safari-Abenteurer
Bella

Die Figuren sind wirklich schön und detailliert. Vor allem der kleine Baby-Elefant hat es den Kindern angetan, da ihr Gesicht sehr niedlich ist. Das Baby krabbelt immer mit dem Löwen durch die Wohnung und brüllt dabei genau wie er. Zu niedlich, denn sie hat die passende Lockenmähne dazu. 

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Bild: Manuel Debus

Lerne die Tiere aus unserer Geschichte kennen

Afrikanisches Elefantenkalb
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Afrikanischer Elefant
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Tukan
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Panda Bär
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